„Soll in Niedersachsen eine verbindliche Lehrerempfehlung für den Besuch weiterführender Schulen eingeführt werden?“ Dieses Thema erörterten die vier Finalteilnehmer des Schülerwettbewerbs „Jugend debattiert“ am 18. März vor etwa 200 Zuhörern im Plenarsaal des niedersächsischen Landtages. Einer von ihnen war Lukas Watolla, Schüler der Klasse 10d der Lessing-Realschule. Bis dahin hatte er zunächst im Februar im Regionalentscheid und am Tag des Landesfinales in zwei Qualifikationsrunden zu zwei weiteren Streitfragen die wechselnden Jurys in den Bereichen Sachkenntnis, Überzeugungskraft, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit überzeugt und sich in einem Feld von 28 Teilnehmern bewährt.  Insgesamt nahmen in Niedersachsen rund 14.275 Schüler in 59 Schulen an „Jugend debattiert“ teil. Dabei geht es um das sachliche Erörtern möglichst aller Aspekte einer Streitfrage nach klaren Regeln: Pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer mit Eröffnungsrunde, freier Aussprache und Schlussrunde. Inhalte und Argumente zur Streitfrage müssen zuvor erarbeitet und im Gedächtnis sein, denn wer pro oder contra debattiert, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost.
In der Finaldebatte traf Lukas auf drei Gymnasiastinnen aus Lüneburg, Zeven und Hankensbüttel. Unter den aufmerksamen Augen von Landtagspräsident Bernd Busemann und Kultusministerin Frauke Heiligenstadt vertrat er die Position „Contra 2“ und argumentierte gekonnt gegen eine verbindliche Lehrerempfehlung für den Besuch einer weiterführenden Schule. Die Jury lobte in der anschließenden öffentlichen Bewertung besonders seine Sachkenntnis und die Anschaulichkeit seiner Beispiele. Für seinen abschließenden vierten Platz erhielt Lukas eine Urkunde, die ihn als Finalisten ausweist.

 

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