Stand: 18.04.2012

Sicherheits- und Präventionskonzept

1. Grundsätzliches
2. Ziele
3. Örtliche Sicherheitsaspekte
3.1. Schulgelände
3.2. Schulhofgestaltung
3.3. Schulgebäude
3.4. Organisatorische Maßnahmen
3.5. Ausgestaltung der Schule
4. Aufsichtsführung
4.1. Kollegium
4.2. Hausmeister
5. Gewaltprävention
5.1. Schulvertrag
5.2. Streitschlichter
5.3. Gruppen oder Gremien, in denen unsere Schüler/innen weiterhin Verantwortung übernehmen                  5.4. Umgang mit Absentismus
5.5. Umgang bei Verstößen gegen Verhaltensregeln
5.6. Prävention in den Klassen 6-10
6. Suchtprävention
6.1. Prävention im Unterricht
6.2. Außerschulische Partner
7. Zusammenarbeit mit Experten bzw. externen Personen
7.1. Der/die Beratungslehrer/in
7.2. Die Schulsozialarbeiterin
7.3. Zusammenarbeit mit dem Jugendamt
7.4. Zusammenarbeit mit der Polizei
8. Sicherheitsausschuss
9. Evaluation


1. Grundsätzliches

Das Sicherheitskonzept soll helfen, Schwachstellen an unserer Schule in Bezug auf die Sicherheit von Schülern/innen, Lehrkräften und Mitarbeitern/ innen präventiv vorzubeugen bzw. aufzudecken, damit sie behoben werden können. Außerdem soll es helfen einen möglichst hohen Sicherheitsstandard für alle Beteiligten zu erreichen. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus, Schulträger,  Polizei, Jugendamt und Mitarbeitern/innen anderer Einrichtungen wichtig.
Das Sicherheitskonzept muss jährlich überprüft und den neuen Gegebenheiten angepasst werden.

2. Ziele

In unserer Schule soll ein entspanntes, angstfreies Klima herrschen, das sich durch gegenseitigen Respekt und Hilfe auszeichnet. Das Motto der Lessing-Realschule lautet: „Sich wohl fühlen, etwas leisten, sich für andere einsetzen“.
Zum Schutz aller Personen in der Schule müssen auch bauliche Gegebenheiten regelmäßig geprüft bzw. verbessert werden, um Unfallquellen auszuschließen.
Regelmäßige Übungen zum Verhalten in Notfällen sollen für ein hohes Maß an Routine und damit für Sicherheit sorgen.

3. Örtliche Sicherheitsaspekte

Die Schulgebäude, zu denen eine Dreifachturnhalle gehört, liegen in einem Wohngebiet. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Ravensberger Straße. Für die Schulbusse stehen eine Haltestelle und eine Haltebucht zur Verfügung.

3.1. Schulgelände

Die Schule ist umgeben von einer Grünbepflanzung. Der Schulhof unterteilt sich in drei Ebenen. Das Sportgelände erstreckt sich hinter dem Schulgebäude und hinter der Turnhalle bis zur Ackerstraße. Ein abschließbares Tor, dass gleichzeitig als Feuerwehrzufahrt dient, befindet sich an dem Fritz-Reuter-Weg.

Aufgrund seiner Größe ist das Schulgelände sehr schwer zu übersehen. Nach dem Unterricht und an unterrichtsfreien Tagen ist es nicht bewacht. Schulfremde Personen melden sich beim Hausmeister (Aushang an der Eingangstür).
Zur Überwachung und Abschreckung sind 6 Videokameras installiert, deren Installation sich als äußerst effektiv erwiesen hat. Außerdem gibt es im Verwaltungstrakt einen Bewegungsmelder.

3.2. Schulhofgestaltung 

Der Schulverein leistet  bei der Anschaffung von Spielgeräten Unterstützung. Im Rahmen einer Examensarbeit ist eine Trockenmauer entstanden, sowie ein Teichbiotop im Rahmen einer WPK-Arbeit.

3.3. Schulgebäude 

Das Schulgebäude besteht aus zwei Komplexen aus verschieden Bauabschnitten. Es ist eingeschossig mit offenenTreppenhäusern gebaut. Maßnahmen zum Brandschutz sind eingeleitet und sollen bis ca. 2015 abgeschlossen sein.

Das Gebäude ist hell ausgeleuchtet, Wände und Trennwände sind von Schülerinnen und Schülern farblich gestaltet worden. Im Rahmen der Brandschutzmaßnahmen sind unübersichtliche Stellen beseitigt worden, dennoch sind die Flure sehr verwinkelt und nur schwer einsehbar.


3.4. Organisatorische Maßnahmen 

  • Fluchtpläne hängen gut sichtbar in jeder Etage.
  • Der Schulträger erarbeitet Fluchtpläne, die in allen Klassen- und Fachräume ausgehängt werden. Am Anfang eines  jeden Schuljahres werden diese Pläne mit den Schülern/innen von den Klassenlehrern/innen bzw.  Fachlehren/innen) besprochen.
  • Regeln für den Brandfall sind aufgestellt und bekannt (siehe Anhang).
  • Feuerlöscher sind an gut zugänglichen Plätzen ausgehängt und werden regelmäßig von der FirmaHanisch Feuerfest überprüft.
  • Der Hauptverteiler der elektrischen Sicherungen befindet sich im Keller.
  • In den Fachräumen (NTW, Küche, Werkraum, Turnhalle) sind Telefone installiert.
  • Für denRaum 1.10 liegt beim Hausmeister eine Liste der Chemikalien aus.
  • Die Alarmanlage ist vom Hausmeister aus zu bedienen. Die Sekretärin kann auch eine Durchsage machen.
  • Für eine interne Alarmierung im Falle eines Amoklaufs gibt es ein abgesprochenes Codewort sowie einen  Ablaufplan (siehe Anhang)

3.5. Ausgestaltung der Schule

Der Garten im Innenhof wird von zwei Kolleginnen gepflegt. Der Fachbereich Kunst ist für Plastiken und Bilder verantwortlich, wobei Themen „Rauchfreie Schule“ und „Nein zu Gewalt“ aufgegriffen wurden. Es gibt eine von Schülern/innen geleitete Cafeteria, deren Betrieb von Eltern unterstützt wird.

4. Aufsichtsführung 

Das Schulgebäude, das Schulgelände und die Fußgängerampel werden gemäß Aufsichtsplan während der Schulzeit beaufsichtigt.

4.1. Kollegium 

Der Konrektor erstellt den Aufsichtsplan. Die Kolleginnen und Kollegen nehmen die Aufsichten in den großen Pausen in den vorgegebenen Zonen, in den Wechselpausen aufgrund der Präsenz im Gebäude wahr.
Die 10. Klassen übernehmen einen Aufsichtsdienst im Schulgebäude.

4.2. Hausmeister

Der Hausmeister beaufsichtigt vor und nach der Schule und in den großen Pausen den Eingangsbereich. Diese Aufsicht dient besonders der Kontrolle von schulfremden Personen.

5. Gewaltprävention

Wir gehen davon aus, dass wir die Schüler/innen bei ihrer bewussten Entscheidung Verantwortung für aktiven Schutz und gegen eine potentielle Opferrolle zu übernehmen unterstützen müssen. Deshalb nehmen wir sie in die Verantwortung bei der Vermeidung gewalttätiger Auseinandersetzungen und helfen ihnen im Umgang mit Konflikten. Die Schüler/innen übernehmen an unserer Schule in vielfältigen Gremien Verantwort für ihr Handeln.

5.1. Schulvertrag

Bei der Begrüßung der Fünftklässler wurde der Schulvertrag angekündigt. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer besprechen den Vertrag und das Motto

„Sich wohl fühlen, etwas leisten, sich für andere einsetzen“

mit den Schülerinnen und Schülern. Der Vertrag wurde von ihnen und dem Schulleiter unterschrieben.
Die Schulordnung wird jährlich im Klassenverband besprochen. Ebenso die Verhaltensregeln in den Fachräumen.

5.2. Streitschlichter

Mediation bedeutet „Vermittlung“. Im Falle von Schülermediation heißt das: Schülerinnen und Schüler werden als Mediatoren ausgebildet und vermitteln als Neutrale Dritte bei Konflikten. Sie helfen den am Konflikt Beteiligten, ins Gespräch zu kommen, ihre Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken und nach einer Lösung zu suchen, die von beiden Konfliktbeteiligten getragen wird. Im Regelfall sind die Schulmediatoren gleichaltrige Schülerinnen und Schüler. Sie werden durch die Lehrermediatoren ausgebildet.
Die Mediation findet entweder vor oder nach – oder auch während des Unterrichts statt. Der versäumte Unterricht wird nachgeholt. Den Mediatoren steht ein Raum zur Verfügung. Damit die Schüler weder über- noch unterfordert werden, koordinieren die Lehrermediatoren das Programm, sie kennen die Stärken und die Schwächen ihrer Schüler.


5.3. Gruppen oder Gremien in denen unsere Schüler/innen weiterhin Verantwortung übernehmen:

  • Die Schülerfirmen mit eigenem Büro
  • Der Schulsanitätsdienst
  • Aufsicht der Zehntklässler im Gebäude
  • SV bzw. Schülerrat
  • Hausaufgabenbetreuung für die 7. Klassen


5.4. Umgang mit Absentismus

Wir haben ein abgesprochenes Konzept darüber, wie wir mit unentschuldigtem Fehlen von Schülern/innen umgehen:

  • Eltern melden ihre Kinder telefonisch im Sekretariat ab
  • Die Sekretärin macht schriftlich eine Meldung an den/die Klassenlehrer/in
  • Fehlende Schüler/innen werden zu Beginn des Unterrichts ins Klassenbuch eingetragen
  • Spätestens bei Rückkehr des Schülers/der Schülerin muss eine schriftliche Entschuldigung vorliegen
  • Bei unentschuldigtem Fehlen nimmt der/die Klassenlehrer/in Kontakt zu den Erziehungsberechtigten auf
  • Nach mindestens 10 unentschuldigten Fehltagen leitet die Schulleitung ein Bußgeldverfahren ein
  • Ab Februar 2010 wird im Sekretariat eine Statistik über unentschuldigtes Fehlen geführt


5.5. Umgang bei Verstößen gegen Verhaltensregeln

Bei Konflikten – und vor allem wenn körperliche oder psychische Gewalt im Spiel ist – sind folgende Maßnahmen angedacht:

  • direktes Gespräch mit dem oder den Tätern
  • unmittelbare Entschuldigung oder Wiedergutmachung
  • Weiterleitung an die Mediatoren
  • Einbeziehung der Sozialpädagogin/Beratungslehrerin
  • Einbeziehung des MIT(Mobbing-Interventions-Teams: Cro/Kn/Nol/)
  • Konfliktprotokoll anfertigen
  • Mitteilung an die Eltern
  • Erziehungsmittel
  • Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen
  • Kontaktaufnahme zur Jugendpflege
  • Kontaktaufnahme zur Polizei, ggf. Anzeige der Tat

Die Person, die Opfer oder Zeuge einer Gewalttat geworden ist, darf nach dem Vorfall nicht sich selbst überlassen werden. Vor allem ist das Opfer vor weiterem Schaden zu schützen, und der von ihm erlittene Schaden ist möglichst zu begrenzen.
Folgende Maßnahmen sind notwendig oder angemessen:

  • direktes Gespräch mit dem Opfer
  • Mitteilung an die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer
  • Weiterleitung an die Mediatoren
  • Einbeziehung der Sozialpädagogin
  • Mitteilung an die Eltern
  • Schutzmaßnahmen einleiten
  • Fürsorge, z.B. Heimwegbegleitung
  • Ärztliche Versorgung

Verstöße werden aktenkundig gemacht. Besondere Erziehungsmittel werden in der Klassenkladde vermerkt. Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen werden in der Schülerakte dokumentiert und bei der Bewertung des Sozialverhaltens von der Klassenkonferenz entsprechend bewertet. Bei körperlicher oder psychischer Gewalt macht die Schulleitung eine Meldung bei der Polizei.

5.6. Prävention in den Klassen 6-10

Grundideen in Anlehnung an unseren Schulvertrag zur Erlangung von sozialer Kompetenz unser Schülerinnen und Schüler im Eingangsjahrgang sind:

  • Wenn ich mich wohl fühle, bin ich weniger aggressiv und damit auch weniger gewalttätig.
  • Wenn ich etwas mitgestalte, sorge ich dafür, dass es erhalten bleibt, nicht mutwillig zerstört wird.
  • Wenn ich etwas lernen will, muss ich erst einmal wissen, welche Möglichkeiten ich habe, Wissen zu erwerben.
  • Damit ich etwas leisten kann, muss ich mich in meiner Lerngruppe wohl fühlen.


Die Klassenlehrerschaft erstreckt sich auf die Jährgänge 5-7 und 8-10. Die Klassen bleiben , wenn möglich, in dieser Zeit in ihren Räumen, die entsprechend gestaltet werden können.

Klasse 6: (Schwerpunkte)

Ein Sozialkompetenztraining wird von der Sozialpädagogin in Kooperation mit anderen Externen bis Schuljahresende 2009/10 erarbeitet.
In der Jahrgangsstufe 6 findet ein Geo-Caching statt.

Klassen 7 und 8: (Schwerpunkte)

  • Schülermediation
  • Ausbildung der Mediatoren


Klassen 9-10: (Schwerpunkte)

  • Schülermediation
  • Nein gegen ‚Rechts’
  • Auseinandersetzung mit dem Rechtsradikalismus
  • Zusammenarbeit mit der Polizei
  • Besuch der Gedenkstätte JVA
  • Ggf. Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Dora
  • Erziehung zur Demokratie
  • Besuch des Niedersächsischen Landtages

In der Klassenstufe  8 sichert mindestens 1 WPK besondere Projektarbeiten im Sinne der Leitlinien für Unesco-Projekt-Schulen.

6. Suchtprävention

Der Erziehungsauftrag der Schule verpflichtet dazu, jungen Menschen Wege zu einer gesunden Lebensführung aufzuzeigen und sie in ihrer Persönlichkeit so zu stärken, dass sie Problemen nicht ausweichen müssen und für sich Verantwortung übernehmen können.

Wir müssen weiter daran arbeiten

  • den Beginn des Drogenkonsums zu verhindern oder hinauszuzögern
  • suchtriskante Einflüsse zu verringern oder zu vermeiden
  • die Einstellung und das Verhalten der Schülerinnen und Schüler zu beeinflussen
  • das Schulleben gesundheitsförderlich zu gestalten und ...
  • bei den Schülern/innen ein gesundheitliches Selbstbewusstsein zu entwickeln
  • den Mut zur Abgrenzung, zum „Nein Sagen“ zu fördern
  • durch Fortbildung Lehrer und Eltern für das Problem zu sensibilisieren


Folgende Kompetenzen werden angestrebt:

  • Selbstwahrnehmungskompetenz, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Fähigkeit zum Mitgefühl und zur Fairness
  • Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Widerstandfähigkeit gegenüber Konsumanimation

Seit dem Schuljahr 2004/05 sind wir eine rauchfreie Schule. Die Schüler/innen und Erziehungsberechtigten unterschreiben bei Aufnahme auf die Schule einen entsprechenden Vertrag.

6.1. Prävention im Unterricht

Suchtprävention wird nicht isoliert in einem Fach oder an einigen Projekttagen betrieben. Sie ist in ein umfassendes Konzept eingebunden.

  • Biologieunterricht
  • Altersgerechte Einbindung von Sachinformationen in den Lehrplan
  • Hauswirtschaftsunterricht
  • Es werden Projekte zur gesunden Ernährung durchgeführt
  • Sportunterricht
  • Projekte mit Schwerpunkt „Faires Verhalten durch Aufstellen und Befolgen von Regeln“
  • Kunstunterricht
  • Künstlerische Bearbeitung der Themen Sucht und Gewalt

Weiterhin werden in den Fachbereichen Sprachen, GSW und Religion Themen zur Prävention aufgegriffen.
In unserer Schulcafeteria gibt es von montags bis donnerstags ein Angebot an gesunden Nahrungsmitteln.

6.2. Außerschulische Partner

Ansprechpartner für Eltern, Schüler und Lehrer ist der Präventionsrat Wolfenbüttel.

  • Lukas-Werk
  • Das Lukaswerk bietet Kooperation in Form von Informationsveranstaltungen, Projekten und Beratungen an.
  • Stadtjugendpflege
  • Es werden Projekte in den Schulen angeboten (Z.B. Juleica light)

7. Zusammenarbeit mit Experten bzw. externen Personen

Gewaltgeprägte und andere vom Sozialverhalten nicht hinnehmbare Vorfälle bedürfen unabhängig von der jeweils einzuleitenden Maßnahme einer eingehenden pädagogischen Behandlung. Neben der Einbeziehung interner Experten sind dabei häufig externer Rat und Unterstützung hilfreich bzw. notwendig. Die Stadtjugendpflege hat den ‚Präventionsrat Wolfenbüttel’ ins Leben gerufen. Hier erfolgt eine Koordination aller Vorhaben, die der Gewalt- und Suchtprävention dienen.

7.1. Der/die Beratungslehrer/in

Seit dem Schuljahr 2009/10 gibt es eine Beratungslehrerin. Sie soll Eltern, Schülern/innen und Kollegen/innen in der Schule bei auftretenden Problemen beratend zur Seite stehen.


7.2. Die Sozialpädagogin

Seit dem 2. HJ 2009/10 arbeitet eine Schulsozialarbeiterin mit einer halben Stelle an unserer Schule. Sie soll gemeinsam mit den Lehrkräften soziale und personale Kompetenzen der Schüler/innen aufbauen und stärken. Folgende Handlungsziele sind vereinbart:

Im Bereich der Prävention:

  • Frühzeitige Angebote zur Unterstützung der personalen und sozialen Entwick-lung; z.B.:
  • Verbesserung des sozialen Klimas in Gruppe, Klasse, Schule
  • Förderung der sozialen Kompetenzen
  • erfolgreiche Bewältigung des Übergangs Schule-Beruf
  • Stärkung de Selbstwertgefühls/Selbstvertrauens
  • Stärkung der Berufswahlkompetenz
  • Motivierung und Befähigung des/der Schülers/in
  • Ausgrenzungs- und Selektionsprozesse , Kriminalisierung einschränken oder verhindern
  • Vertrauensperson für Schüler/innen bei persönlichen/familiären Problemen (z.B. unentschuldigte Fehlzeiten,  Leistungsprobleme, Aufmerksamkeitsstörungen, Erfahrung von Gewalt und Mobbing , aggressives Verhalten

Im Bereich der Intervention:

  • Hilfestellungen in besonderen Problemlagen und bei Lebensschwierigkeiten, Entwicklung von Bewältigungskompetenzen, Unterstützung bei Verhaltensänderungen
  • die Stärkung von Eltern, Kindern und Familien durch Hausbesuche, Kompetenztrainings, etc.
  • Vermeidung vorzeitiger Schulabbrüche

Im Bereich der Integration:

  • Integration in Schule, Erwerbsleben, Lebensplanung die gezielte Unterstützung für junge Menschen mit Migrationshintergrund

(Weiteres regelt die Kooperationsvereinbarung zwischen Schule und Landkreis Wolfenbüttel, Jugendamt)


7.3. Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

Die Schulleitung steht über die Sozialpädagogin in engem Kontakt zum Jugendamt.
Schule, Elternhaus und Jugendamt entwickeln so eine gemeinsame lösungs- und ressourcenorientierte Erziehungskultur (siehe Kooperationsvereinbarung).


7.4. Zusammenarbeit mit der Polizei

Für das Polizeikommissariat Wolfenbüttel  nimmt eine Beauftrage für Jugendsachen Präventionsaufgaben wahr. Hier werden alle „Straftaten im Schulkontext“ erfasst, die von Seiten der Schule gemeldet oder anderweitig bei der Polizei angezeigt werden.
Die Präventionsbeauftragte steht für Informationen der Eltern und des Kollegiums zur Verfügung. Die Schulleitung sucht mindestens einmal pro Halbjahr Kontakt zur Polizei.

8. Sicherheitsausschuss

Ein Sicherheitsausschuss wurde auf der Gesamtkonferenz am 27.09.2005 eingesetzt und auf der Konferenz am 4.3.2010 modifiziert. Als neue Mitglieder werden benannt: Herr Brose, Herr Dreesmann, Herr Hilse und Frau Nolte. Herr Böse gehört seit dem 18.04.2012 zum Sicherheitsausschuss.
Dieses Sicherheits- und Präventionskonzept wurde am 7.6.2006 von der Gesamtkonferenz beschlossen und nach Überarbeitung auf der Konferenz am 4.3.2010 abgesegnet. Eine Überarbeitung fand in der GSK am 18.04.2012 statt.


9. Evaluation

  • Der Sicherheitsausschuss der Lessing-Realschule überprüft jährlich die Gültigkeit des Sicherheitskonzeptes
  • Das überarbeitete Konzept wird im Schulvorstand besprochen und durch die GSK abgesegnet
   
Copyright © 2017 Lessing-Realschule Wolfenbüttel. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
© Technische Betreuung und Inhaltspflege: Reiner Adler